Brandenburgische Elegie V

 

Es ist ein Klang der Stille,

schneidend die Luft durchfurchend.

Diese rädrigen Schwingen – diese letzte Nacht,

und Nebel verschluckt ihr Angesicht.

 

Meine Schatten durchqueren die Wolken und

im Wetterleuchten Filmspulen erinnern sich

an das letzte, vorletzte und davor vorletzte Jahr.

 

In Wiederkehr meiner Ankunft

zum jeweiligen Abschied vor dem Neubeginn

ist diese Stille eine Welt:

 

Mein Jubel unter frostigem Metall unsichtbarer Sterne.

 

Mein Gedicht – gelesen von Rainer Doering:

|